Salk Institute for Biological Studies – Die Wissenschaft kann nicht warten: Jesse Dixons Geschichte

Die Wissenschaft kann nicht warten: Jesse Dixons Geschichte


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Jesse Dixon

Jesses Geschichte

Bahnbrechende Fortschritte in der Krebsforschung hängen von Wissenschaftlern wie diesen ab. Jesse Dixon, MD, PhD. In seinem Labor am Salk Institute beschäftigt er sich mit grundlegenden Fragen wie: „Wie faltet sich die DNA in unseren Zellen? Wie führen Störungen dieser Faltung zum Tumorwachstum?“ Fragen wie diese müssen beantwortet werden, wenn wir neue Strategien zur Behandlung oder gar Prävention von Krebs entwickeln wollen.

Bundesmittel waren für Dixons Erfolg lange Zeit unerlässlich. Doch in diesem Jahr ist sein Labor – wie viele andere im ganzen Land – direkt von Verzögerungen bei der Bundesförderung und Budgetkürzungen betroffen. „Eines unserer Forschungsprojekte erhielt die beste Bewertung, die ich je bekommen habe“, sagt er, „aber die Förderprioritäten änderten sich mitten im Jahr, wodurch die Zahl der neu bewilligten Projekte sank. Das Projekt ruht nun.“ Da das Nationale Krebsinstitut nur jedes 25. Forschungsprojekt finanziert, ist selbst die vielversprechendste Forschung vom Stillstand bedroht.

Wie Dixon erklärt, reichen die Auswirkungen weit über das Labor hinaus: „Wenn man jetzt schon die Möglichkeiten einschränkt, mit dieser Arbeit zu beginnen, werden wir das in 5 bis 10 Jahren sehen: weniger Entdeckungen, weniger neue Therapien, weniger Möglichkeiten, Patienten zu helfen.“

Philanthropie war schon immer ein zentraler Bestandteil von Jesses Arbeit. Zu Beginn seiner Karriere ermöglichte ihm ein Stipendium der Helmsley Foundation die Gründung seines Labors im Rahmen des Salk Fellows-Programms. Auch heute noch sichern private Spenden und die Unterstützung von Stiftungen den Fortbestand seines Teams und ermöglichen die Aufrechterhaltung wichtiger Krebsforschung angesichts sinkender staatlicher Fördermittel. „Ohne private Unterstützung“, sagt er, „müssten wir unsere Forschung einschränken. Dank der Philanthropie können wir weiterhin wichtige Fragen stellen und die Wissenschaft voranbringen.“


Jesse Dixon und sein Team.