10. Juni 2022

Das Salk Institute fördert drei Fakultätsmitglieder im Bereich der Neurowissenschaften

Salk-Nachrichten


Das Salk Institute fördert drei Fakultätsmitglieder im Bereich der Neurowissenschaften

LA JOLLA – Drei Fakultätsmitglieder des Salk Institute wurden aufgrund ihrer herausragenden wissenschaftlichen Beiträge befördert. Sie sind Führungspersönlichkeiten, die originelle, innovative und bemerkenswerte Beiträge zur Neurowissenschaft geleistet haben. Assistenzprofessoren Kenta Asahina und Eiman Azim wurden zum außerordentlichen Professor und zum außerordentlichen Forschungsprofessor befördert Margarita Behrens wurde zum Forschungsprofessor befördert.

„Das sind wohlverdiente Beförderungen für eine äußerst talentierte Gruppe von Wissenschaftlern“, sagt Salk-Präsident Rusty Gage. „Kenta, Eiman und Marga sind allesamt innovative Führungskräfte auf dem Gebiet der Neurowissenschaften und bringen ein hohes Maß an Leidenschaft und Einsicht in die Salk-Community ein. Wir freuen uns, ihre weitere Arbeit bei Salk zu unterstützen.“

Von links nach rechts: Kenta Asahina, Eiman Azim und Margarita Behrens
Von links nach rechts: Kenta Asahina, Eiman Azim und Margarita Behrens
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Bildnachweis: Salk Institute

Kenta Asahina, Inhaberin des Helen McLoraine Developmental Chair in Neurobiology, forscht im Rahmen des Molecular Neurobiology Laboratory über die genetischen und neuronalen Grundlagen sozialer Interaktionen. Um die Grundlagen des Sozialverhaltens von Tieren zu untersuchen, nutzt Asahina die gewöhnliche Fruchtfliege Drosophila melanogaster als Modellorganismus zum Verständnis der Gene und Gehirnzellen, die Verhaltensreaktionen wie Aggression, Flucht und Balz hervorrufen. Zu seinen Entdeckungen gehört ein Molekül, das aus Gehirnzellen freigesetzt wird und mit aggressivem Verhalten in Verbindung gebracht wird Drosophila. Dasselbe Molekül wurde mit Aspekten aggressiven Verhaltens in Säugetiermodellen in Verbindung gebracht, was darauf hindeutet, dass es als therapeutisches Ziel zur Linderung einiger Verhaltenssymptome im Zusammenhang mit psychischen und psychiatrischen Störungen dienen könnte.

Eiman Azim, Inhaber des William Scandling Development Chair, forscht im Molecular Neurobiology Laboratory, wo er untersucht, wie das Nervensystem Bewegungen steuert. Wenn wir verstehen, wie Bewegungen erlernt, geplant, ausgeführt und korrigiert werden, können wir mehr über die Art und Weise erfahren, wie unser Gehirn komplexe Bewegungen wie Greifen, Greifen und Objektmanipulation koordiniert. Indem Azim die Bewegungspfade Element für Element zerlegt, zielt er darauf ab, neuronale Schaltkreise zu lokalisieren und die Grundlagen geschickter Bewegungen zusammenzusetzen. Geschickte Bewegungen der Arme und Hände sind entscheidende Funktionen, die häufig durch neurodegenerative Erkrankungen und Verletzungen beeinträchtigt werden, und Azims Arbeit zielt darauf ab, den Grundstein für bessere Behandlungen und die Wiederherstellung der Funktion zu legen.

Margarita Behrens ist Mitglied des Computational Neurobiology Laboratory, wo sie die Entwicklung und Störung des Gehirns untersucht. Von der Geburt bis zum Erwachsenenalter aktiviert oder hemmt unser Gehirn Zellen als Reaktion auf unsere Umgebung. Allerdings kann dieser kontextabhängige Regulierungsmechanismus bei manchen Menschen im Laufe ihrer Entwicklung schiefgehen. Behrens konzentriert sich auf das Zusammenspiel zwischen unserer Umgebung und zellulären Prozessen, um herauszufinden, warum manche Menschen Gehirnstörungen entwickeln und andere nicht. Sie untersucht auch die Bildung und Störung von Gehirnschaltkreisen in den Regionen, die für Planung, Argumentation und Entscheidungsfindung verantwortlich sind. Durch die Darstellung, wie Zellen die Genaktivität und Veränderungen, die während der Zellreifung auftreten, steuern, könnte Behrens‘ Arbeit zu einem besseren Verständnis neuropsychiatrischer und neurologischer Entwicklungsstörungen wie Depression, bipolarer Störung, Schizophrenie und Autismus führen.

Forschungsgebiete

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Das Salk-Institut für biologische Studien:

Das Salk Institute ist ein unabhängiges, gemeinnütziges Forschungsinstitut, das 1960 von Jonas Salk, dem Entwickler des ersten sicheren und wirksamen Polio-Impfstoffs, gegründet wurde. Das Institut hat es sich zur Aufgabe gemacht, grundlegende, kooperative und risikoreiche Forschung zu betreiben, die sich mit den drängendsten gesellschaftlichen Herausforderungen wie Krebs, Alzheimer und der Anfälligkeit der Landwirtschaft auseinandersetzt. Diese Grundlagenforschung bildet die Basis für alle translationalen Bemühungen und generiert Erkenntnisse, die weltweit die Entwicklung neuer Medikamente und Innovationen ermöglichen.